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Weingut Patricius
Weinbaugebiet: Tokaj
Dass der Tokajer ein besonderer Wein ist und ein einzigartiges Kulturgut, ist schnell notiert. Das spezielle Terroir, die angebauten autochthonen Rebsorten und die im Herbst vom Frühnebel des das Weinbaugebiet durchziehenden Flusses Bodrog begünstigte Edelfäule der Trauben sind Gründe für einen extrem hohen Fruchtzuckergehalt und für eine einzigartige Aromen der Weine.
Um aber exzellente Weine entstehen zu lassen, braucht es Fleiß und Können der Winzer. Und noch ein Faktor bestimmt einen guten Tokajer: Zeit. Gute Tokajer Aszú Weine reifen über Jahre im Holz und dann weiter in der Flasche, bis sie ihre Klasse erreichen. Es verändert sich ihre Farbe von Gold zu Bernstein. Die anfangs neben einer Vielzahl von Fruchtnoten nur anklingenden Aromen von Honig, gerösteten Brot, Feigen, Mandeln, Kakao, Lebkuchen ... entfalten sich erst über den Verlauf von Jahren, ja Jahrzehnten.
Zeit, das bedeutet auch im Weinbau hohe Anforderung an Investoren und Eigentümer in Punkto Kapital, Ausdauer und Verantwortung. Paart sich dies noch mit Verwurzelung, dann trifft der Weinliebhaber auf einen Glücksumstand, wie bei der Familie Kékessy. Ihre Wurzel in Tokaj reichen bis in das 18. Jahrhundert zurück. Ihre heutige Kellerei haben sie an einem Ort errichtet, der als Presshaus zahlreicher großer Geschlechter in Tokaj diente.
Ihre Weingärten befinden sich in den besten Lagen der Weinregion Tokaj. Viel wurde auch in deren Verbesserung investiert. Eine weitere Voraussetzung, um eine hohe Qualität der Weine zu erreichen, ist die schonende Verarbeitung des Lesegutes. Dazu wurde neben dem bereits erwähnten alten Presshaus, das heute als Bürozeile dient, eingebettet in Weingärten eine moderne Kellerei errichtet, die für einen schonenden Transport des Pressguts die Möglichkeiten der Gravitation nutzt.
Diese konsequent qualitätsorientierte Arbeit schenkt uns hochwertige Weine aus Tokaj. Diese Leistung wurde auf den großen Weinmessen weltweit mit zahlreichen Auszeichnungen anerkannt.
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